Film und Diskussion: Freie RĂ€ume

đŸŽ„ stĂŒhle bringen plĂ€tze nehmen đŸš©

UPDATE: Die FilmvorfĂŒhrung findet drinnen statt, 
unter Beachtung von 2G: geimpft oder genesen.

straßenkino in der fußgĂ€nger*innenzone // bring your own chair //
am 24.09. ab 19:30 vor der walterpassage, offenbach (frankfurter str. 13-15)

freie rĂ€ume – ein film ĂŒber die jugendzentrumsbewegung
ĂŒber die entstehung, entwicklung und wirkung der jugendzentrumsbewegung. im zuge der 68er-bewegung engagierten sich anfang der 70er-jahre tausende von jugendlichen in westdeutschland dafĂŒr, dass in ihren stĂ€dten und gemeinden selbstverwaltete jugendzentren und jugendhĂ€user eingerichtet werden. der film zeigt die einflĂŒsse der juz-kultur auf und lĂ€sst akteur*innen der bewegung zu wort kommen.
zu gast: regisseur tobias frindt

kommt kucken ✹

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Save the Date: Re:Ralley eine politische Stadtrallye in Frankfurt

Schon einmal gedacht:
Das kann so nicht sein, so will ich nicht leben?
Dich gewundert, warum deine Wohnung so verdammt teuer ist?
Polizeigewalt gesehen und nicht gewusst: Was tun?
Dich einsam und ohnmĂ€chtig gefĂŒhlt?
Rassistische, sexistische oder homofeindliche Scheiße erlebt?
Stress mit Ämtern und deren Formularen gehabt?
Beim Arbeiten mies behandelt worden?

Bei Offenbach Solidarisch (LOS) treffen sich Menschen, die einen Umgang mit den Zumutungen des Alltags unter den gegebenen Bedinungen suchen, diese (in Auseinandersetzung) verĂ€ndern und so einen Weg zum guten, wilden Leben finden wollen. Bei Ärger mit z.B. Behörden, Vermieter*innen, Mackern und Chef*innen unterstĂŒtzen wir uns. Wir besprechen Konflikte in einer großen Runde und beraten uns gegenseitig. Dabei ist es egal, ob Leute einmalig mit einem konkreten Problem kommen oder sich langfristig organisieren wollen. Wir machen, was wir zusammen fĂŒr wichtig und richtig halten. Denn wir entscheiden in allen Fragen gemeinsam — basisdemokratisch. So haben wir auch schon zu Organizing und Antifaschismus gearbeitet, Mieter*innenkĂ€mpfe unterstĂŒtzt, VortrĂ€ge, FilmvorfĂŒhrungen und Barabende organisiert.

RegelmĂ€ĂŸig stellen wir fest, dass unsere persönlichen Konflikte gesellschaftliche Ursachen haben. Sie entstammen den patriarchalen, kapitalistischen, rassistischen und antisemtischen HerrschaftsverhĂ€ltnissen, die unseren Alltag durchziehen. Wir setzen uns dagegen gemeinsam zur Wehr und streben eine Gesellschaft an, in der alle ĂŒber die sie betreffenden Fragen selbst entscheiden. Ein solcher Wandel lĂ€sst sich weder wĂ€hlen noch verordnen. Er entsteht Schritt fĂŒr Schritt, Tag fĂŒr Tag, durch solidarische Praktiken.

LOS trifft sich immer Dienstags um 19 Uhr an wechselnden Orten.
Schreib daher kurz, wenn Du vorbeikommen magst: los@riseup.net.

Diesen Flyertext und viel weiteren großartigen Stuff wird es bei Re:Ralley am Samstag 28.8 in FFM geben. Also kommt rum und legt mal eine Pause beim Gemeinschaftsstand Offenbacher Initiativen ein!

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Offener Brief: Protest gegen die geplante Schießanlage

Erst vor kurzer Zeit wurde der Offenbacher Bevölkerung bekannt, dass mitten in einem Innenstadt-Wohngebiet ein modernes zweistöckiges Schießzentrum gebaut wird.

Der Investor in der frĂŒheren Hassia-Schuhfabrik und dort bereits tĂ€tige WaffenhĂ€ndler Thomas Messer baut auf dem GelĂ€nde ein Schießzentrum, ausgestattet mit der neusten Technik, und er erwartet die Nutzung durch die Polizei, SicherheitskrĂ€fte, SportschĂŒtzer*innen und JĂ€ger*innen.

Uns macht dieser Plan große Sorgen und wir stellen diese Fragen:

Warum wurde diesem Anliegen still und leise zugestimmt? Haben die das entscheidenden Politiker*innen gehofft, dass es keiner merkt?
Überwog der Stolz, einen so erfolgreichen Unternehmer in der Stadt zu haben die Bedenken dagegen?
Braucht die Polizei ein solches Zentrum ĂŒberhaupt, wo sie doch jetzt einen großen Neubau hat?
Wurden die möglichen Risiken fĂŒr die Wohnbevölkerung rund um die Hassia-Fabrik bei der Genehmigung berĂŒcksichtigt?

Im direkten Umfeld und in der NĂ€he der Hassia-Fabrik befindet sich ein Wohngebiet mit z.B. einem Kindergarten, einem Einkaufszentrum, einer Kirche und einer Moschee.
Es wird in dem Schießzentrum nicht nur geschossen, Straßenkampf und Verhaftungen geĂŒbt. Die dort Trainierenden mĂŒssen auch durch das Wohngebiet fahren und ihre Waffen transportieren. Das ist ein Risiko fĂŒr die Bevölkerung.

Das Stichwort SportschĂŒtz*innen ist spĂ€testens seit den Morden durch Rechtsextremisten an vielen Orten damit verbunden, dass die TĂ€ter als SportschĂŒtzen in SchĂŒtzenvereinen aktiv waren. Wie wollen unsere Politiker*innen verhindern, dass die Mitgliedschaft in einem SportschĂŒtzenverein als Vorwand dient und solche gewaltbereiten Menschen mit ihren Waffen durch unsere Stadt fahren, um in der Hassia-Fabrik ihre FĂ€higkeiten zu verbessern?

Eine solche kommerzielle Schießanlage ist in Offenbach fehl am Platz.
Der Schutz und die Sicherheit der Bevölkerung muss Vorrang haben vor dem Profit eines WaffenhÀndlers.

Wir fordern, die Planungen und Bauarbeiten sofort zu stoppen.

Dieses Protestschreiben wird unterstĂŒtzt vom BĂŒndnis Bunt statt Braun Stadt und Kreis Offenbach, dem DGB Stadt und Kreisverband Offenbach, dem Heinrich-Heine-Club, der Offenbacher Friedensinitiative, Offenbach Solidarisch LOS, der Kreisvereinigung der VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, des Feminismus Referats vom AStA der Goethe-UniversitĂ€t und dem AStA der HfG Offenbach.

 

[Wenn ihr dem Anliegen Nachdruck verleihen möchtet, dann schreibt uns, dass ihr das Protestschreiben unterstĂŒtzen möchtet. Wir tragen euch dann als UnterstĂŒtzer*innen nach.]
[Anmerkung: Die “Originalfassung” wurde bei unterstĂŒtzenden Initiativen ergĂ€nzt.]

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19. Juni 2021: Fahrradsternfahrt nach Hanau/ 9:30h Start Offenbach

Wir unterstĂŒtzen den Aufruf der Initiative 19. Februar Hanau zur Sternfahrt am 19.06.2021

Start in Offenbach
Auftaktkundgebung (9:30 Uhr)
Treffpunkt: PolizeiprÀsidium
(Geleitsstraße 124)

Abfahrt 10:30 Uhr und Zusammenschluss mit den Frankfurter*innen auf der Carl-Ulrich-BrĂŒcke um 11:20 Uhr

Mehr Infos und weitere Streckenpunkte unter: https://www.stern-fuer-hanau.de/routen

Mit den Familien der Opfer und den Überlebenden des 19. Februar 2020 rufen wir fĂŒr den 19.06.2021, ein Jahr und vier Monate nach dem Anschlag, zu einer Fahrrad-Sternfahrt nach Hanau auf.

Erinnerung, Gerechtigkeit, AufklĂ€rung, Konsequenzen – so lauten die zentralen Forderungen der Betroffenen und der Initiative 19. Februar Hanau, denen wir mit diesem Aktionstag weiteren RĂŒckenwind verschaffen wollen. „Arsch in den Sattel, ZĂ€hne zeigen!“ Öffentlichkeit schaffen und SolidaritĂ€t im Kampf um AufklĂ€rung zeigen – zunĂ€chst dezentral auf den unterschiedlichen Routen und dann Alle gemeinsam in Hanau.

Aus möglichst vielen StĂ€dten und Orten im Rhein-Main-Kinzig Gebiet laden wir alle Interessierten ein, in kleinen und grĂ¶ĂŸeren Fahrradgruppen nach Hanau zu kommen: Hobby- und Rennradler:innen, Radclubs und FahrradlĂ€den, Vereine oder Schulklassen, Critical Mass-Initiativen, Betriebssport- oder Umweltgruppen


Regionales „Ride to Remember“
Wir werden sie nie vergessen: Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat GĂŒrbĂŒz und Gökhan GĂŒltekin.
Alle Radler:innen, die sich beteiligen wollen, sind aufgefordert, auf ihren Strecken zum Gedenken T-Shirts mit den Gesichtern und Namen der in Hanau Ermordeten zu tragen. Oder dazu passende antirassistische AufnĂ€her, Aufkleber oder FĂ€hnchen z.B. mit „Say Their Names“ mitzufĂŒhren. Entsprechende Vorlagen werden wir in den kommenden Wochen zur VerfĂŒgung stellen, gleichzeitig wollen wir alle Interessierten bei der Routenplanung unterstĂŒtzen und ein entsprechendes Kontaktnetz aufbauen.

FĂŒr den Abschluss in Hanau werden wir ein den Corona-Bedingungen im Juni angepasstes Konzept entwickeln, im besten Fall mit einer großen gemeinsamen Abschluss-Kundgebung um 13 Uhr auf dem Hanauer Freiheitsplatz.

Beteiligt Euch, lasst uns Bezugs- und Streckengruppen bilden und meldet Euch bei uns zur Vorbereitung und Koordinierung.

https://www.stern-fuer-hanau.de/aufruf

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“Ein Einzelfall kommt selten allein” Antifa-Demo: 15. Mai – Offenbach (Hbf)

Wir unterstĂŒtzen den Aufruf zur Demo am Samstag um 15 Uhr:


https://keineinzelfall.noblogs.org

Seit mehreren Jahren vergeht keine Woche in der nicht ĂŒber vermeintliche EinzelfĂ€lle von Neonazis, gehorteten Waffen oder anderen extrem rechten Umtrieben in Polizei, Bundeswehr oder anderen staatlichen Institutionen berichtet wird. UnzĂ€hlige offengelegte rechtsradikale Gruppenchats innerhalb von Polizeirevieren oder dem BKA, verhĂ€rtete rechtsradikale Strukturen in der Bundeswehr und von Beamt:innen der vermeintlichen Sicherheitsbehörden gegrĂŒndete Netzwerke mit rechtsterroristischen Bestrebungen wie “Uniter”, “Asgaard” oder “Nordkreuz” – sie alle widersprechen fundamental der vom Staat und seinen Vetreter:innen dogmatisch vorgetragenen These der EinzeltĂ€ter:innen. DarĂŒber hinaus verdeutlichen sie nicht nur die massenhafte Durchsetzung dieser Institutionen mit Rechten, sondern stehen exemplarisch fĂŒr eine bereits vorangeschrittene Organisierungen von Menschenfeinden, die vom deutschen Staat an der Waffe ausgebildet und mit sensiblen Daten betraut sind.

Als einer der bisherigen Schwerpunkte dieses bedrohlichen PhĂ€nomens hat sich Hessen und hier insbesondere die hessische Landespolizei herausgestellt. In ihr bildete sich 2018 der sogenannte “NSU 2.0”, welcher bis heute mit Namen und Adressen aus polizeilichen Datenbanken mehrere Menschen, vor allem politisch engagierte Frauen, bedroht und einzuschĂŒchtern versucht. Dass bei den Ermittlungen der darin verwickelten Frankfurter Polizei bis dato keine verwertbaren Ergebnisse gefunden wurden und die involvierten Beamt:innen keine juristischen oder beruflichen Konsequenzen erfahren, verwundert uns nicht. Denn viel zu oft schon war dies in der Vergangenheit der Fall.

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Antifaschistische Stadtrundfahrt – Coronakonform und mit Fahrrad

Am 16. Mai 2021 (14 Uhr) wollen wir, die Geschichtswerkstatt und Offenbach Solidarisch, gemeinsam mit Interessierten coronakonform zu verschiedenen historischen StĂ€tten des NS-Terrors in Offenbach fahren und diese thematisieren. Dabei wollen wir uns mit NS-TĂ€tern und NS-TĂ€terinnen auseinandersetzen sowie ein Schlaglicht auf jĂŒdische Betroffene und WiderstĂ€ndige in Offenbach werfen. Hierzu planen wir etwa 2,5 Stunden ein und fahren mit dem Rad vor allem durch die Innenstadt, wo wir an etwa acht verschiedenen Punkten halten.

Dabei ist uns wichtig, genug Abstand zu halten, FFP2-Masken zu tragen und nicht mehr als zwölf Personen zu sein. Daher bitten wir alle Interessierten um Anmeldung (bis spĂ€testens 3 Tage vor dem Termin) unter stadtrundgang_offi@systemli.org. So können wir euch auch weitere Infos, zu unserem Treffpunkt etwa, mitteilen. Fragen sind selbstverstĂ€ndlich ebenso willkommen. Wegen der hohen Nachfrage wiederholen wir die Stadtrundfahrt am 30. Mai 2021.

Das soll nicht die einzige Stadtrundfahrt bleiben, in den kommenden Monaten wollen wir inhaltlich daran anknĂŒpfen und etwa an Orte der Zwangsarbeit und Euthanasie erinnern. Infos dazu folgen.

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Aufruf „FĂŒnf Punkte gegen Corona“ – Alternativen zur Ausgangssperre in Offenbach gefordert

Die Freund*innen vom Offenbacher Beta.KollektivGut.Kiosk haben das Kurzprogramm “FĂŒnf Punkte gegen Corona” veröffentlicht.

https://betakollektivgutkiosk.cargo.site/Funf-Punkte-gegen-Corona

Sie fordern darin anlÀsslich der erneut verhÀngten nÀchtlichen Ausgangssperren in Offenbach eine soziale Alternative zu dieser Form des Eingriffs in den letzten Rest unseres privaten, sozialen und öffentlichen Leben.
Die Forderungen knĂŒpfen an den Offenen Brief “Lockdown fĂŒr Lohnarbeit statt Ausgangssperre” an, der schon im Dezember 2020 fĂŒr einige – auch mediale – Aufmerksamkeit gesorgt hat. Allerdings noch lange nicht genug…
Deshalb gehören wir mit anderen lokalen Initiativen zu den Erstunterzeichnenden. Lest, verbreitet, diskutiert und mischt Euch ein!

https://offenbachsolidarisch.blackblogs.org/2020/12/22/lockdown-fur-lohnarbeit-statt-ausgangssperre/

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Keine BĂŒhne fĂŒr Faschisten! Am 4.3.2021 Björn Höcke in OF verhindern!

Die AfD hat mitgeschossen. Bevor Tobias R. in Hanau neun Menschen ermordete, schaute er sich ein Video von Björn Höcke an – dieser rief darin zum Umsturz auf.

Am 04.03.2021 will Björn Höcke seinen am 12.2.2021 abgesagten Besuch in Offenbach nachholen um wieder eine Rede zu halten. Wenn wir wollen, dass sich Hanau nicht wiederholt, dann sind es auch solche AnlĂ€sse, bei denen wir eingreifen mĂŒssen! Keinen Zentimeter fĂŒr Höcke, keinen Zentimeter fĂŒr die AfD, keinen Zentimeter fĂŒr rassistische Hetze und diskriminierende Propaganda.

Am 04.03.2020 wird es diverse Veranstaltungen des Gegenprotestes geben:

Ab 13 Uhr: Kundgebung am Marktplatz (BĂŒsingpark/Berlinerstraße)
Ab 15 Uhr: Antifaschistische Demonstration durch die Offenbacher Innenstadt (Startpunkt wird noch bekannt gegeben)

Zugtreffpunkt aus Frankfurt: 12:35 Konsti Gleis 2 nach OF (S-Bahn um 12:44 Uhr)

Am 04.03.2021 sollten wir Alle unsere Anklage und unsere Wut auf die Straße tragen und die AfD als MittĂ€ter bennen. Das Problem heißt nicht Migration, das Problem heißt Rassismus.

FĂŒr mehr Infos schaut auch unter dem Hashtag #of0403 vorbei!

https://www.frankfurter-info.org/termine/keine-buehne-fuer-faschisten-1

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Ein Jahr nach Hanau – “Erinnern heißt verĂ€ndern!”

FREITAG, 19. FEBRUAR 2021 UM 16:30
AM POLIZEIPRÄSIDIUM SÜDOSTHESSEN IN OFFENBACH

Erinnern und Anklagen – Kundgebung und Gedenken

Ein Jahr nach den rassistischen Morden in Hanau möchten wir in Offenbach der Aufforderung der Angehörigen zu dezentralen Gedenkveranstaltungen solidarisch nachkommen und die Forderung nach politischen Konsequenzen weitertragen.
Wir versammeln uns um 16:30 Uhr am PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen; Geleitstraße 124, 63067 Offenbach am Main und laufen von dort zum Marktplatz fĂŒr ein gemeinsames Gedenken (ca. 18 Uhr).

Wir trauern und erinnern uns an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat GĂŒrbĂŒz und Gökhan GĂŒltekin.

Auch ein Jahr nach der Tat fordern Angehörige und Betroffene AufklĂ€rung, Antworten und Konsequenzen. Der 19. Februar ist ein Tag des Erinnerns und der Trauer, aber auch ein Tag der Anklage. Behörden und Polizei sind aufgefordert, VersĂ€umnisse, Fehlverhalten und Versagen offen zu legen sowie Fragen der Familien zu beantworten. Hier sehen wir das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen in direkter Verantwortung. Wir fordern gesamtgesellschaftliche politische Konsequenzen. Wir brauchen Taten statt Worte und klagen den andauernden rassistischen Normalzustand an.

Wir wollen in Offenbach ein Zeichen fĂŒr SolidaritĂ€t und gegen rechte Gewalt setzen. Wir wollen gemeinsam trauern, Beistand leisten und den Worten und Anklagen der Angehörigen Raum geben. Dazu werden wir neben RedebeitrĂ€gen auch Audio-Sequenzen der Überleben-den, Angehörigen und Freund*innen hören und ihre Forderungen auch in Offenbach hörbar machen.

Gemeinsam wollen wir an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat GĂŒrbĂŒz und Gökhan GĂŒltekin erinnern und ihre Namen unvergessen machen.

Wir bitten darum keine Nationalfahnen und keine Parteifahnen auf die Demo mitzubringen


„Erinnern heißt verĂ€ndern!” FĂŒr eine Gesellschaft in der alle ohne Angst leben können.

Offenbacher BĂŒndnis gegen Rassismus und rechte Gewalt

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Keine BĂŒhne fĂŒr Faschisten! Gegen Höcke in Offenbach am 12.2.2021

Update: Höckes Veranstaltung in Offenbach fĂŒr morgen (12.02.2021) ist abgesagt und damit auch der direkte Gegenprotest.

Stattdessen freuen wir uns ĂŒber die Veranstaltung von BUNTstattbraun um 14:00 vorm Offenbacher Rathaus “Offenbach ist und bleibt bunt – Kein Platz fĂŒr Hetze und Rassismus”

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Am 12. Februar soll der Faschist Björn Höcke in Offenbach öffentlich auftreten. Wir werden das nicht unkommentiert lassen und mit einem breiten BĂŒndnis gegen Rassismus und rechte Hetze unseren Protest auf die Straße tragen. Haltet euch den Termin frei und kommt zahlreich.

13 Uhr: Infopunkt Offenbach Marktplatz
15 Uhr: Aktionen gegen die AfD in Offenbach

Gemeinsame Anreise aus Frankfurt:
12:45 Uhr, S2 ab Konstablerwache, Gl. 2

Denkt an Abstand und das Vermummungsgebot. Stay safe & healthy!

https://www.frankfurter-info.org/termine/keine-buehne-fuer-faschisten

120221OF

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